Matthias-Lieder


Der Klassiker:
Zu der Apostel Zahl

1. Zu der Apostel Zahl gesellt durch heil'ge Wahl Matthias, Gotteszeuge.
Jetzt an des Höchsten Thron, hilfreicher Schutzpatron, zu uns dich niederbeuge.
Das ganze Land hebt Herz und Hand empor zu dir vertrauend.

2. Der Herr, zu dessen Ruhm du littst das Martertum, versagt dir keine Bitte;
dein heil'ger Leib nun ruht als unschätzbares Gut verehrt in unsrer Mitte.
Dies teure Pfand schütz Leut' und Land, den Hirten und die Herde!

3. O Stern, der neuen Glanz gießt auf der Jünger Kranz, die treu zu Jesus stehen.
O Kirchensäule hehr, fest wie der Fels im Meer, wie auch die Stürme wehen.
Die Kirche stütz, den Glauben schütz, gib Trost und Mut den Schwachen!

4. Erfleh' von Jesus Christ, was uns zum Heile ist im Leben und im Sterben,
dass unserm Gott allein, wir Leib und Seele weih'n, den Himmel uns erwerben!
O bleib uns hold! Des Dankes Sold dir zollen alle Herzen.

5. Der Herr, dem du gedient, der unsre Schuld gesühnt, für uns sich hingegeben,
er hat dich ausgesandt, zu künden allem Land: "Ihr seid befreit zum Leben!"
Trag Gottes Wort an jeden Ort, dass Frieden werd' auf Erden.

6. Gott schuf durch seine Wahl nach der zwölf Stämme Zahl den Kreis der Zwölf aufs Neue.
Was Menschenschuld zerbrach, er trägt es uns nicht nach, bewahrt uns stets die Treue.
Wir sind in Schuld; bitt' Gott um Huld, dass eins sei Christi Herde!

7. Nun bist du, Christi Freund, auf ewig ihm vereint, dem du gefolgt im Leide.
Wenn er am Ziel der Zeit erscheint in Herrlichkeit und alles ruft zur Freude:
dann tritt hervor, mach weit das Tor, dass Gottes Reich wir erben.

Text: vermutlich Johann Baptist Berger
Noten: Matthias-Lied "Zu der Apostel Zahl" (PDF)


Dürener Matthias-Lied (2004):
Sankt Matthias wir verehren

1. Sankt Matthias wir verehren, / der gewählt ist in die Schar /
der Apostel, die uns lehren, / dass er stets ein Jünger war. /
Froh und dankbar lasst uns singen. / Unser Lob soll oft erklingen, /
weil der Herr ihn hat erwählt; / weil der Herr ihn hat erwählt.

2. Sankt Matthias wir vertrauen, / wenn im Leben Leid uns quält, /
und in Not auf ihn wir schauen, / der zu den Aposteln zählt. /
Zuversichtlich lasst uns flehen, / dass wir hilfsbereit ihn sehen, /
der von Jesus ist erwählt; / der von Jesus ist erwählt.

3. Zum Matthiasgrabe lenken / wir die Schritte Jahr um Jahr. /
Gottes Wort wir neu bedenken, / dessen Macht wird offenbar. /
Sankt Matthias lasst uns ehren. / Er kann Hilfe uns gewähren /
unser ganzes Leben lang; / unser ganzes Leben lang.

4. Unterwegs wir es erleben, / dass die Wallfahrt gut gelingt, /
wenn wir uns die Mühe geben, / die das Pilgern mit sich bringt. /
Gottes Namen lasst uns nennen / und den Glauben stets bekennen, /
den Gott noch vermehren kann; / den Gott noch vermehren kann.

5. Schwer fällt manche Pilgerreise, / bis man endlich ist am Ziel. /
Sie schenkt dann auf ihre Weise / ein ganz neues Glücksgefühl. /
Ohne Ende lasst uns hoffen, / auch wenn Leid uns hat getroffen. /
Jesus unsre Hoffnung stärkt; / Jesus unsre Hoffnung stärkt.

6. Die Verehrung kommt von Herzen, / die dem Jünger Jesu gilt. /
Oft erstrahlen hell die Kerzen / beim Gebet vor seinem Bild. /
Immerzu lasst uns verkünden:/ Liebe kann der Herr entzünden. /
Ihre Kraft den Menschen hilft; / ihre Kraft den Menschen hilft.

Text: Rudolf A. H. Wyrsch, Westerstede 2004 (in Anlehnung an Apg 1,15-26 und an das Rosenkranzgebet),
der St. Matthias-Bruderschaft Arnoldsweiler in Düren gewidmet zum 25-jährigen Bestehen seit 1979

Melodie: "Alles meinem Gott zu Ehren" im Gotteslob Nr. 615: Bamberg 1732 / bei Melchior Ludolf Herold 1808


Anrather Pilgerhymne (2007):
Wenn nicht jetzt, wann dann?

1. Schöne Frauen, starke Männer, das ist der Trend der Zeit.
Pilgern ist der Sport für Kenner, jederzeit sind wir bereit.
Wunderbar - jedes Jahr: Christi Himmelfahrt geht's los.
"Kreuz voran" - jeder kann mit uns geh'n, ob klein ob groß.

Dann wird es allen klar: So werden Wunder wahr.
Komm wir gehen zum Apostelgrab!

Refrain
Wenn nicht jetzt, wann dann?
Wenn nicht hier, sag mir wo und wann
Wenn nicht wir, wer sonst?
Es wird Zeit: Komm wir nehmen uns alle an der Hand.

Jetzt bestellen bei amazon.de2. Über hundert Kilometer, Matthias gibt uns Kraft.
Da geht keine ganz alleine, zusammen haben wir's geschafft.
Wir woll’n viel, hab'n ein Ziel, und der Weg dahin ist schwer.
Viele Jahre geh'n wir schon, und jedesmal werden wir mehr!

Dann wird es allen klar: So werden Wunder wahr.
Komm wir gehen zum Apostelgrab!

Refrain
Wenn nicht jetzt, wann dann ...

Subtext: Thomas Wystrach (2007)
Originaltext und Musik: Die Höhner

DJ Tom: Trier-Song 2008
Ein Weg (der durch das Leben trägt)

Refrain:
Einen Weg, der durch die Eifel führt,
unsere Sehnsucht spürt,
den geh'n wir jedes Jahr.
Einen Weg, der durch das Leben trägt,
neue Hoffnung in uns legt,
verbindet Menschen fern und nah.

1. Strophe:
Seit Jahren schon geh'n wir nach Trier
und wir danken Gott dafür,
dass er uns hält in seiner Hand.
Neue Kraft und Mut für unser Leben
kann uns diese Wallfahrt geben,
ein Geschenk für alle Ewigkeit!

Refrain:
Einen Weg, der durch die Eifel führt …

Jetzt bestellen bei amazon.de2. Strophe:
Irgendwann, da packt es jeden,
mal durch Bilder, mal durch Reden,
doch den Weg, den können wir nur zusammen geh'n.
Und auch noch in vielen Jahren
wird er neue Pilger tragen,
und immer wird der Weg ein Erlebnis sein.

Refrain:
Einen Weg, der durch die Eifel führt …

Subtext: Thomas Wystrach (2008)
Originaltext und Musik: Nik Presnik
(Ein Stern der deinen Namen trägt)

E-Mail an WebmasterE-Mail an Webmaster: Thomas Wystrach

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