Heimbach,
(iba). Um alte Pilgerwege in der Eifel neu zu beleben und auch für Gläubige und
Touristen wieder zugänglich zu machen, wurde jetzt der Arbeitskreis "Pilgerwege
in der Eifel" gegründet. Eingebunden in diese neue Arbeitsgruppe sind die
Wallfahrtseelsorge in Heimbach sowie die Freizeitpastoral im Bistum Aachen. Wie
Frau Barbara Baumann von der Freizeitpastoral im Bischöflichen Generalvikariat
Aachen mitteilte, sollen zunächst die bestehenden Pilgerwege in und durch die
Eifel benannt werden. Ziel sei eine Beschreibung von Wegstrecken, die Benennung
von besonders herausragenden Orten und die Aufzeichnung von Weggeschichten.
Mit Blick auf den zukünftigen Nationalpark Eifel sei nach Angaben von Frau Baumann ferner auch zu klären, ob durch den noch bestehenden Truppenübungsplatz und das militärische Sperrgebiet alte Pilgerwege abgeschnitten worden seien und wo diese ursprünglich verliefen. Dadurch könnten im Rahmen eines neuen Konzeptes für den Nationalpark vielleicht alte Wegstrecken wieder reaktiviert werden. Möglich wäre auch die Gestaltung neuer Pilgerwege in Form von "Sinnespfaden" oder "Seelenstegen", um Besucher zum Innehalten und zur Meditation anzuregen. Erste Fragebogen zum Ausfindigmachen der Pilgerwege seien bereits verschickt worden.
Pilgergemeinschaften oder Einzelpersonen, die dem Arbeitskreis Informationen zu heutigen und ehemaligen Pilgerwegen, zu Pilgertraditionen und -geschichten geben können, mögen sich bitte wenden an die Freizeitpastoral im Bistum Aachen, Telefon: 0241/452 463, E-Mail: barbara.baumann@gv.bistum-aachen.de oder an Alice Toporowsky, Telefon: 02446/805222. (iba/Na 28)
Quelle: www.bistum-aachen.de
Linkhinweis: Pilgern - Beten mit den Füßen
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